Manche Fangschreckenkrebse tragen kräftige, hammerähnliche Fangarme. Mit ihnen schlagen sie auf die harten Schalen ihrer Beute. Die Bewegung ist so schnell, dass der Wasserdruck lokal stark abfällt und kleine Dampfblasen entstehen. Wenn diese kollabieren, setzen sie einen zusätzlichen Druckstoß frei. Das Phänomen heißt Kavitation und ist auch in der Technik bekannt, etwa an schnell laufenden Schiffsschrauben. Die Krebse besitzen zugleich eine besondere Materialstruktur in ihren Schlagwerkzeugen, die wiederholte Belastungen aushält. Nicht alle Fangschreckenkrebsarten jagen auf diese Weise; andere greifen Beute mit spitzen Fangarmen.

Die Aussage betrifft die beschriebenen Arten und Bedingungen; keine Verallgemeinerung auf alle Tiere oder Pflanzen.
Datenstand: Redaktionspaket: 20.10.2026
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Pfauenaugen-Fangschreckenkrebs (Odontodactylus scyllarus). Jens Petersen · CC BY 2.5 · Webfassung unter derselben Lizenz, ggf. Ausschnitt.
