Auf den Fangblättern der Venusfliegenfalle sitzen feine Sinneshaare. Werden sie mechanisch gereizt, entstehen elektrische Signale. Im klassischen Fall benötigt die Pflanze zwei passende Auslösungen in kurzem zeitlichen Abstand, bevor die Falle zuschnappt. So verringert sie die Wahrscheinlichkeit, bei jeder zufälligen Berührung zu reagieren. Es handelt sich um einen physiologischen Reiz- und Schwellenmechanismus, nicht um bewusstes Zählen wie bei einem Menschen. Unter verschiedenen Bedingungen können die Reaktionsmuster variieren. Die Venusfliegenfalle zeigt eindrucksvoll, wie Pflanzen Umweltsignale verarbeiten, obwohl sie weder Gehirn noch Nervensystem wie Tiere besitzen.

Klassischer Zwei-Reiz-Fall innerhalb von ungefähr 20 Sekunden, keine starre Regel für sämtliche Bedingungen. Keine bewusste Zählleistung.
Datenstand: Redaktionspaket: 20.10.2026
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Abgeglichen am 20.10.2026. Quellen öffnen die Originalwebsite in einem neuen Tab.Bildnachweis
Falle einer Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula). che · CC BY-SA 2.5 · Webfassung unter derselben Lizenz, ggf. Ausschnitt.
