Normalerweise erwarten wir, dass die Temperatur mit dem Abstand von einer Wärmequelle sinkt. Bei der Sonne wird es über der sichtbaren Photosphäre jedoch unter bestimmten Bedingungen sehr viel heißer. Ihre äußere Atmosphäre, die Korona, erreicht Temperaturen in Millionenhöhe. Magnetische Vorgänge spielen bei der Erwärmung eine entscheidende Rolle; wie die Korona im Detail erhitzt wird, wird weiter erforscht. Die Sonnenoberfläche ist dabei keine feste Oberfläche wie bei der Erde, sondern eine Schicht der Sonnenatmosphäre, aus der ein Großteil des sichtbaren Lichts entweicht.

Keine vereinfachte, abschließende Behauptung zur Ursache des Korona-Heizproblems.
Datenstand: Redaktionspaket: 20.10.2026
So wurde gerechnet
NASA nennt etwa 5.500 °C für die Photosphäre und bis 2 Millionen °C für die Korona. Vergleich gerundet: 2.000.000 / 5.500 ≈ 364. Der Quotient von Celsius-Temperaturen ist kein physikalisch sinnvoller Temperaturverhältniswert; deshalb keine Schlagzeile „364-mal heißer“ verwenden.
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Quellen zu diesem Beitrag
Abgeglichen am 20.10.2026. Quellen öffnen die Originalwebsite in einem neuen Tab.Bildnachweis
Die Sonnenkorona während einer Sonnenfinsternis. Die Aufnahme zeigt keine Temperaturmessung. National Institute of Standards and Technology Digital Collections, Gaithersburg, MD 20899. · Public Domain · Webfassung, proportional verkleinert.
