Der verbreitete Irrtum: Zu jedem Kaffee muss man Wasser trinken, weil Kaffee dem Körper mehr Wasser entzieht, als er liefert.
Koffein kann die Harnausscheidung beeinflussen. Daraus entstand die Vorstellung, Kaffee trockne den Körper regelrecht aus. Bei moderatem Konsum ist die harntreibende Wirkung jedoch klein genug, dass Kaffee und Tee zur Flüssigkeitszufuhr zählen. Sowohl die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als auch unabhängige medizinische Informationsangebote berücksichtigen ungesüßten Kaffee ausdrücklich in der täglichen Flüssigkeitsbilanz.
Wasser bleibt dennoch das bevorzugte Alltagsgetränk. Das Koffein im Kaffee kann Schlaf, Herzklopfen und persönliche Verträglichkeit beeinflussen, und große Mengen sind etwas anderes als die gelegentliche Tasse. Wer nach dem Kaffee Wasser trinkt, macht nichts falsch; erforderlich ist es zum bloßen „Ausgleich“ der gesamten Getränkemenge aber nicht.

Individuelle medizinische Trinkmengen und Koffeingrenzen können abweichen; keine pauschale Konsumempfehlung.
Datenstand: Redaktioneller Abgleich: 21.10.2026; Studienjahre und Datenbezüge im Text.
Das ergänzende Experiment oder Schaubild ist mit JavaScript verfügbar.
Quellen zu diesem Beitrag
Abgeglichen am 21.10.2026. Quellen öffnen die Originalwebsite in einem neuen Tab.Bildnachweis
Eine Tasse Kaffee. Auch Kaffee trägt zur täglichen Flüssigkeitszufuhr bei. I, Egien · CC BY 2.5 · Webfassung unter derselben Lizenz, ggf. Ausschnitt.
