Der Eiffelturm entstand zur Pariser Weltausstellung von 1889. Seine dauerhafte Existenz war bei der Eröffnung keineswegs gesichert: Gustave Eiffel besaß eine auf etwa 20 Jahre angelegte Konzession. Nach deren Ende wäre ein Abbau möglich gewesen. Eiffel versuchte, die praktische Bedeutung des Turms durch meteorologische, wissenschaftliche und funktechnische Anwendungen zu zeigen. Gerade seine Funktion als hohe Antennenkonstruktion stärkte die Argumente für den Erhalt.
Die oft erzählte Version, der Abbruch sei für einen festen Tag bereits unumkehrbar beschlossen gewesen, wäre allerdings zu grob. Entscheidend war die befristete ursprüngliche Perspektive und die wachsende technische Bedeutung.

Geplante befristete Nutzungsdauer, nicht ein später sicher festgelegter Abrissbefehl. Die Konzession endete zunächst Ende 1909 und wurde ab 1. Januar 1910 erneuert.
Datenstand: Redaktioneller Quellenabgleich: 20.10.2026
Das ergänzende Experiment oder Schaubild ist mit JavaScript verfügbar.
Quellen zu diesem Beitrag
Abgeglichen am 20.10.2026. Quellen öffnen die Originalwebsite in einem neuen Tab.Bildnachweis
Der Eiffelturm vom Champ de Mars aus gesehen, aufgenommen 2009. Benh LIEU SONG · CC BY-SA 3.0 · Webfassung unter derselben Lizenz, proportional verkleinert.
