In der Sonne verschmelzen Atomkerne zu schwereren Kernen. Dabei ist die Masse der Endprodukte ein wenig geringer als die der Ausgangsstoffe. Die Massendifferenz erscheint als Energie. Dieser winzige Unterschied ist auf astronomischer Skala gewaltig: Bei ihrer heutigen Leuchtkraft entspricht die abgestrahlte Energie der Sonne pro Sekunde einer Masse von etwa 4,2 Millionen Tonnen. Die Sonne verliert allerdings nicht einfach nur vier Millionen Tonnen Wasserstoff pro Sekunde: Ein wesentlich größerer Stoffstrom nimmt an den Fusionsreaktionen teil, und der größte Teil seiner Masse verbleibt als Helium.

Nicht „Die Sonne verbrennt vier Millionen Tonnen Wasserstoff pro Sekunde“ schreiben; Kernfusion ist keine chemische Verbrennung.
Datenstand: Redaktionspaket: 20.10.2026
So wurde gerechnet
Mit einer näherungsweisen Sonnenleuchtkraft L = 3,8 × 10^26 Watt und c = 299.792.458 m/s folgt m/t = L/c² = 4,23 × 10^9 kg/s = 4,23 Millionen Tonnen/s. Bei Verwendung des astronomischen Nominalwerts 3,828 × 10^26 W ergibt sich etwa 4,26 Millionen Tonnen/s. Die Leuchtkraft und die daraus abgeleitete Zahl sind gerundete Größen, keine konstant auf die letzte Stelle feststehenden Messwerte.
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Quellen zu diesem Beitrag
Abgeglichen am 20.10.2026. Quellen öffnen die Originalwebsite in einem neuen Tab.Bildnachweis
Sonne, aufgenommen von SDO/AIA am 19. August 2010. Ultraviolettaufnahme in Falschfarben. NASA/SDO (AIA) · Public domain · Webfassung, ggf. Ausschnitt.
