Am 14. September 2015 registrierten die beiden LIGO-Detektoren erstmals direkt Gravitationswellen. Sie stammten von der Verschmelzung zweier schwarzer Löcher in rund 1,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung. Die Massen der Ausgangsobjekte summierten sich auf mehr als die Masse des verbliebenen schwarzen Lochs. Ein Energieäquivalent von ungefähr drei Sonnenmassen wurde innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde in Form von Gravitationswellen abgestrahlt. 2016 wurde die Entdeckung öffentlich bekannt gegeben. Damit ließ sich erstmals direkt messen, wie sich gewaltige Ereignisse durch Verzerrungen der Raumzeit bemerkbar machen.
Energieäquivalent „drei Sonnenmassen“ nicht so darstellen, als seien drei reale Sonnen zu Licht geworden.
Datenstand: Redaktionspaket: 20.10.2026
So wurde gerechnet
E ≈ 3 × M(Sonne) × c². Mit M(Sonne) ≈ 1,988 × 10^30 kg und c ≈ 2,998 × 10^8 m/s ergibt sich E ≈ 5,36 × 10^47 Joule. Der Wert ist eine Größenordnung aus modellgestützter Auswertung des Signals, kein auf die letzte Stelle exakt gemessener Betrag.
