2025 nutzten nach Schätzung der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) 85 von 100 Menschen in städtischen Gebieten das Internet. Betrachtet man getrennt davon 100 Menschen in ländlichen Gebieten, waren es dort 58.
Jede Wohnortgruppe wird für sich auf 100 Prozent bezogen. In der Stadt stehen 85 Prozent Internetnutzung rechnerisch 15 Prozent ohne Internetnutzung gegenüber. Auf dem Land sind es 58 Prozent mit und 42 Prozent ohne Internetnutzung. Innerhalb jeder Gruppe ergeben die beiden Anteile zusammen 100 Prozent.
Die 85 Prozent und die 58 Prozent darf man nicht addieren: Es sind Nutzungsquoten zweier verschiedener Bevölkerungsgruppen. Der Abstand beträgt 27 Prozentpunkte, denn 85 minus 58 ist 27. Daraus lässt sich ohne die Größen der beiden Bevölkerungsgruppen auch kein weltweiter Gesamtanteil berechnen.
In wohlhabenden Ländern ist die Lücke häufig gering; in ärmeren Ländern ist sie deutlich größer. Selbst wo Mobilfunknetze vorhanden sind, können Datentarife, Endgeräte oder eine zuverlässige Stromversorgung fehlen. Besonders aufschlussreich ist deshalb der Vergleich zwischen Netzabdeckung und realer Nutzung. Ein Mobilfunkmast auf der Landkarte beantwortet noch nicht, ob die Menschen in seiner Umgebung bezahlbar und zuverlässig online gehen können.
Weltweite Schätzwerte für 2025, nach Wohnortgruppen der ITU. Die dargestellten Gruppen von jeweils 100 Menschen sind ein Vergleichsmodell, keine gleich großen realen Bevölkerungsgruppen. Internetnutzung ist nicht dasselbe wie Netzabdeckung. Die ITU-Abgrenzung von Stadt und Land kann von der UN-Siedlungseinteilung WUP 2025 abweichen.
Datenstand: 2025 · weltweite ITU-Schätzwerte; getrennte Wohnortgruppen nach ITU-Abgrenzung.
So wurde gerechnet
Städtische Gebiete: 85 % mit + 15 % ohne Internetnutzung = 100 %. Ländliche Gebiete: 58 % mit + 42 % ohne Internetnutzung = 100 %. Abstand der Nutzungsquoten: 85 % − 58 % = 27 Prozentpunkte. Jede Zeile hat ihre eigene Wohnortgruppe als Bezugsgröße.
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