Der verbreitete Irrtum: Einen Menschen nach einem Blitzschlag zu berühren ist wegen elektrischer Restladung gefährlich.
Nach einem Blitzunfall kann die Umgebung gefährlich bleiben, solange das Gewitter anhält. Der betroffene Mensch selbst ist aber nicht wie eine Batterie elektrisch aufgeladen. Der amerikanische Wetterdienst erklärt ausdrücklich, dass Helfende ein Blitzopfer berühren und Erste Hilfe leisten dürfen. Elektrische Ladung bleibt nach dem kurzen Blitzereignis nicht im Körper gespeichert.
Bei einem solchen Unfall sind sofortige Notfallmaßnahmen entscheidend. In Deutschland gehört dazu der Notruf 112; bei fehlender normaler Atmung können Wiederbelebungsmaßnahmen nötig sein. Wer Ersthilfe leistet, sollte sich zugleich vor weiteren Blitzeinschlägen schützen. Die fehlende Restladung darf nicht mit einer gefahrlosen Umgebung verwechselt werden: Eigenschutz und rasche Hilfe gehören zusammen.
Dies ist kein vollständiger Erste-Hilfe-Leitfaden. Eigenschutz, Notruf 112 und offizielle Rettungsdienstempfehlungen bleiben maßgeblich; die Umgebung kann durch weitere Blitze gefährlich sein.
Datenstand: Redaktioneller Abgleich: 21.10.2026; Studienjahre und Datenbezüge im Text.
