Die Eismassen der Antarktis sind stellenweise mehrere Kilometer dick. Das NSIDC schätzt das gesamte Volumen des antarktischen Eisschilds auf ungefähr 30 Millionen Kubikkilometer. Würde sämtliches darin gebundenes Landeis in den Ozean gelangen, entspräche das rechnerisch einem Anstieg des globalen mittleren Meeresspiegels um etwa 58 Meter. Dies ist ein Gedankenexperiment über den vollständigen Verlust des Eisschilds und keine Vorhersage für die kommenden Jahrzehnte. Entwicklungen hängen von Temperaturen, Strömungen und dynamischen Eisprozessen über sehr lange Zeiträume ab. Regional würde sich der Meeresspiegel nicht überall um denselben Betrag verändern.

Hypothetischer vollständiger Verlust, kein kurzfristiges Szenario und keine lokale Flutkarte. Die vorhandene Aussage zur Antarktis als größter Wüste betrifft einen anderen Sachverhalt.
Datenstand: Redaktionspaket: 20.10.2026
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Quellen zu diesem Beitrag
Abgeglichen am 20.10.2026. Quellen öffnen die Originalwebsite in einem neuen Tab.Bildnachweis
Kalbungsfront eines Schelfeises in der Westantarktis, Operation IceBridge 2012. Das Motiv zeigt schwimmendes Schelfeis, nicht das gesamte Landeis. NASA/GSFC/Jefferson Beck · NASA-Nutzungsrichtlinien · Webfassung, ggf. Ausschnitt.
