In kalten Regionen haben sich Pflanzen- und Tierreste lange in Böden angesammelt. Niedrige Temperaturen verlangsamen den Abbau. Die NOAA bezifferte 2019 den Vorrat in Böden der nördlichen Permafrostregion auf ungefähr 1.460 bis 1.600 Milliarden Tonnen organischen Kohlenstoff – etwa das Doppelte des damaligen atmosphärischen Bestands. Wenn Böden auftauen, können Mikroorganismen einen Teil der organischen Substanz abbauen und Kohlendioxid oder Methan freisetzen. Wie schnell und wie viel, hängt von vielen Bedingungen ab. Der gesamte Bodenkohlenstoff wird bei Erwärmung nicht sofort freigesetzt.

Organischer Kohlenstoff, nicht die Masse von CO₂; Werte nach NOAA-Bericht 2019. Der Atmosphärenvergleich ist ungefähr und zeitgebunden. Kein exakter atmosphärischer Messwert wird aus dem Wort „doppelt“ zurückgerechnet.
Datenstand: NOAA Arctic Report Card 2019
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Abgeglichen am 20.10.2026. Quellen öffnen die Originalwebsite in einem neuen Tab.Bildnachweis
Durch Auftauen verändertes Gelände in einer Permafrostregion. Die Aufnahme allein beziffert keinen Kohlenstoffvorrat. Oregon State University/George Kling · CC BY-SA 2.0 · Webfassung unter derselben Lizenz, ggf. Ausschnitt.
