In einem intakten Moor verrotten abgestorbene Pflanzenreste wegen des hohen Wasserstands nur unvollständig. Über lange Zeit wächst daraus eine mächtige Torfschicht. Obwohl Moore nur etwa drei bis vier Prozent der Landfläche bedecken, speichern sie nach UNEP-Angaben bis zu ein Drittel des weltweiten Bodenkohlenstoffs. Die Schätzungen variieren je nach Definition und Datengrundlage. Wird ein Moor entwässert, kann Sauerstoff in den Torf eindringen und die Zersetzung beschleunigen; ein Teil des gebundenen Kohlenstoffs gelangt als Treibhausgas in die Atmosphäre. Der Wasserstand entscheidet also mit darüber, ob ein Moor langfristig Kohlenstoff bewahrt oder freisetzt.

Unterschiedliche Behörden berichten teils circa 20–33 Prozent des globalen Bodenkohlenstoffs; „bis zu ein Drittel“ ist eine UNEP-Schätzung. Landflächenanteil und Kohlenstoffanteil haben verschiedene Nenner.
Datenstand: Redaktionspaket: 20.10.2026
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Abgeglichen am 20.10.2026. Quellen öffnen die Originalwebsite in einem neuen Tab.Bildnachweis
Torfmoor mit freiliegenden Torfschichten. markjhandel · CC BY 2.0 · Webfassung unter derselben Lizenz, ggf. Ausschnitt.
