Korallenriffe wirken aus der Nähe wie belebte Städte. Zwischen ihren Strukturen finden Fische, Krebstiere, Weichtiere und viele andere Lebewesen Nahrung und Verstecke. Die NOAA beschreibt ihren Platzbedarf als weniger als ein Prozent der Meeresbodenfläche; zugleich werden Riffe mit ungefähr 25 Prozent der Meeresarten in Verbindung gebracht. Die Angaben sind globale Näherungen und keine exakte Artenzählung. Gerade flache, warme Küstenriffe sind vielen Belastungen ausgesetzt: Erwärmung, Versauerung, Verschmutzung und schädliche Eingriffe können ganze Lebensgemeinschaften treffen.

Die oft angeführten 25 Prozent sind ein grober Schätzwert, keine direkte Bestandsaufnahme aller marinen Arten. Artenanteil und Flächenanteil nicht als dieselbe Bezugsgröße behandeln.
Datenstand: Redaktionspaket: 20.10.2026
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Quellen zu diesem Beitrag
Abgeglichen am 20.10.2026. Quellen öffnen die Originalwebsite in einem neuen Tab.Bildnachweis
Great Barrier Reef vor Queensland, STS-48-Aufnahme, September 1991. NASA / STS-48 crew · NASA-Nutzungsrichtlinien · Webfassung, ggf. Ausschnitt.
