Das Meer nimmt einen Teil des Kohlendioxids auf, das Menschen in die Atmosphäre abgeben. Im Wasser reagiert das CO₂ und verändert das chemische Gleichgewicht. Die NOAA beziffert den durchschnittlichen pH-Rückgang im oberflächennahen Ozean seit der Industrialisierung auf ungefähr 0,1 Einheiten und spricht von etwa 30 Prozent höherer Wasserstoffionen-Konzentration. Setzt man genau 0,1 ein, ergibt die logarithmische Rechnung etwa 25,9 Prozent; die Angaben sind also grob gerundet. Viele kalkbildende Meeresorganismen sind betroffen, auch wenn die Reaktionen je nach Art und Standort unterschiedlich ausfallen. Meerwasser bleibt überwiegend alkalisch; Versauerung bedeutet hier einen sinkenden pH-Wert.
Globaler Mittelwert und grobe historische Einordnung; lokale Bedingungen schwanken. pH beschreibt die Wasserstoffionenaktivität; die hier übliche Konzentrationssprache ist eine Vereinfachung. Keine exakte Gleichsetzung von 0,1 pH-Einheiten und 30 Prozent.
Datenstand: Historischer Vergleich seit Beginn der Industrialisierung
So wurde gerechnet
10^0,1 = 1,258925…; (10^0,1 − 1) × 100 = 25,8925… %. „Rund 30 %“ ist eine grobe Rundung, nicht das exakte Rechenergebnis.
Das ergänzende Experiment oder Schaubild ist mit JavaScript verfügbar.
