Die globale Erwärmung messen wir häufig an der Lufttemperatur über Land. Dabei liegt der größte Wärmespeicher der Erde im Meer. Nach NOAA-Angaben haben die Ozeane mehr als 90 Prozent der zusätzlichen, durch menschliche Treibhausgase im Erdsystem zurückgehaltenen Wärme aufgenommen. Wasser besitzt eine hohe Wärmekapazität, und Meeresströmungen transportieren Wärme in tiefere Schichten. Deshalb verteilt sie sich auf riesige Wassermassen. Diese Speicherwirkung verändert auch das Meer: Marine Hitzewellen belasten Lebensgemeinschaften, warmes Wasser dehnt sich aus und trägt zum Meeresspiegelanstieg bei. Die Wärme ist gespeichert, nicht verschwunden.

Gerundetes Ergebnis zur zusätzlichen Erwärmungsenergie, nicht Anteil aller Sonnenwärme. Die Punktgrafik zeigt nur die Grenze von 90 Prozent, keine erfundene genaue Aufteilung des Rests.
Datenstand: Historischer NOAA-Wärmebilanzvergleich; Zusatzbeleg 2020, keine Live-Daten
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Quellen zu diesem Beitrag
Abgeglichen am 20.10.2026. Quellen öffnen die Originalwebsite in einem neuen Tab.Bildnachweis
Mondlicht auf dem Pazifik, ISS-Aufnahme vom 18. Juli 2024. Motivaufnahme, keine Messung von Wärmeinhalt oder pH-Wert. NASA / ISS Expedition 71 · NASA-Nutzungsrichtlinien · Webfassung, ggf. Ausschnitt.
