Ein Axolotl ist kein gewöhnlicher Salamander. Wird eine Gliedmaße verletzt oder geht sie verloren, kann er Knochen, Muskeln, Nerven und weitere Gewebe neu bilden. Forschende untersuchen auch die Regeneration von Teilen des Rückenmarks, des Herzens und des Gehirns. Das macht den Axolotl zu einem wichtigen Modellorganismus für die Regenerationsforschung. Trotzdem sollte man nicht behaupten, er könne jeden Schaden beliebig ausgleichen. Besonders bemerkenswert ist ein weiterer Umstand: Der in freier Natur stark bedrohte Axolotl besitzt Fähigkeiten, deren biologische Grundlagen der Medizin bislang nur zum Teil bekannt sind.

Die Aussage betrifft die beschriebenen Arten und Bedingungen; keine Verallgemeinerung auf alle Tiere oder Pflanzen.
Datenstand: Redaktionspaket: 20.10.2026
Quellen zu diesem Beitrag
Abgeglichen am 20.10.2026. Quellen öffnen die Originalwebsite in einem neuen Tab.Bildnachweis
Axolotl (Ambystoma mexicanum); Motivaufnahme, kein Regenerationsexperiment. Stan Shebs · CC BY-SA 3.0 · Webfassung unter derselben Lizenz, ggf. Ausschnitt.
