Die UNESCO beziffert die Zahl der Kinder und Jugendlichen außerhalb des Schulsystems im Jahr 2024 auf rund 273 Millionen. Darunter waren 79 Millionen im Grundschulalter, 64 Millionen im unteren und 130 Millionen im oberen Sekundarschulalter. Damit war fast die Hälfte der Betroffenen im Alter der höheren Sekundarstufe.
„Nicht in der Schule“ beschreibt einen Bildungsstatus zu einem bestimmten Zeitpunkt. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass alle Betroffenen nie eine Schule besucht haben oder nie eine besuchen werden. Gründe reichen von finanziellen Problemen und großen Entfernungen bis zu Konflikten und gesellschaftlichen Hindernissen. Eine genaue Unterteilung nach Altersstufen verhindert, dass sich die gesamte Debatte nur um Grundschulkinder dreht.
Die UNESCO weist auf derselben Seite zusätzlich darauf hin, dass Krisen und Konflikte in einigen Ländern vom Modell nicht ausreichend erfasst werden. Eine ergänzende Auswertung nennt etwa 13 Millionen weitere Betroffene und damit rund 286 Millionen insgesamt. Die 273 Millionen bleiben hier die ausdrücklich bezeichnete Modellschätzung für 2024; sie sind keine vollständige Zählung aller Krisenfolgen.
Die UNESCO-Definition und Altersgruppen verwenden; Zahl nicht mit „analphabetisch“ gleichsetzen. Die UNESCO nennt ergänzend eine mögliche Untererfassung um etwa 13 Millionen in Krisenkontexten (insgesamt rund 286 Millionen). Modellwert und Krisenanpassung nicht additiv doppelt zählen.
Datenstand: 2024 · statistische Schätzung bzw. quellenspezifische Abgrenzung; kein Live-Wert.
So wurde gerechnet
79 + 64 + 130 = 273 Millionen. 130 / 273 ≈ 47,6 %. Zusätzlicher Krisenhinweis in der Quelle: etwa 13 Millionen mögliche Untererfassung.
Das ergänzende Experiment oder Schaubild ist mit JavaScript verfügbar.
