Flüsse, Talsperren und Seen prägen unser Bild von Süßwasser. Der weitaus größte Teil der flüssigen Reserven liegt jedoch verborgen in Poren und Klüften des Untergrunds. Der von der UNESCO koordinierte Weltwasserbericht 2022 beziffert den Grundwasseranteil auf ungefähr 99 Prozent des globalen flüssigen Süßwassers. Gletscher und Eisschilde sind nicht mitgezählt, weil ihr Wasser gefroren ist; Meerwasser fällt wegen seines Salzgehalts heraus. Grundwasser versorgt Millionen Menschen und hält vielerorts Flüsse selbst in niederschlagsarmen Zeiten mit Wasser. Große Vorräte sind allerdings nicht automatisch kurzfristig erneuerbar oder gleichmäßig erreichbar. Schutz vor Verschmutzung und Übernutzung bleibt wichtig.
Der Wert gilt nicht für alles Süßwasser einschließlich Gletschereis. Bezugsgröße: globales flüssiges Süßwasser, Bericht 2022.
Datenstand: UN-Weltwasserbericht 2022
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