Wenn starke Winde über Nordafrika ziehen, heben sie riesige Staubmengen in die Luft. Ein Teil überquert den Atlantik und fällt später über Südamerika aus. Aus Satellitenmessungen der Jahre 2007 bis 2013 berechnete ein NASA-Forschungsteam, dass im Mittel jährlich etwa 27,7 Millionen Tonnen Saharastaub im Amazonasbecken niedergehen. Darin stecken schätzungsweise 22.000 Tonnen Phosphor, ein wichtiger Pflanzennährstoff. Tropische Regenfälle waschen Phosphor aus Böden aus; Staub kann einen Teil des Verlusts ersetzen. Die Mengen schwanken von Jahr zu Jahr.

Modellgestützte Schätzung anhand des Beobachtungszeitraums 2007–2013, kein fixer Wert für jedes Jahr. Die Routenzeichnung ist ein Transportschema, keine Karte gemessener Flugbahnen.
Datenstand: CALIPSO-Messungen 2007–2013; Veröffentlichung 2015
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Quellen zu diesem Beitrag
Abgeglichen am 20.10.2026. Quellen öffnen die Originalwebsite in einem neuen Tab.Bildnachweis
Saharastaub über dem Atlantik, ISS-Aufnahme vom 21. Juni 2020; nicht der Studienzeitraum 2007–2013. NASA / ISS Expedition 63 · NASA-Nutzungsrichtlinien · Webfassung, ggf. Ausschnitt.
