Bei einer Vulkaneruption steigen riesige Wolken auf. Daraus entsteht leicht die Vorstellung, Vulkane seien auch die dominierende Quelle heutigen Kohlendioxids. Messungen und Abschätzungen zeigen das Gegenteil. Die USGS gibt für Vulkane einschließlich Unterwasservulkanen und kontinuierlicher Entgasung etwa 0,13 bis 0,44 Milliarden Tonnen CO₂ pro Jahr an. Ihr historischer Vergleich verwendet eine Projektion von ungefähr 35 Milliarden Tonnen für menschliche Aktivitäten im Jahr 2010. Das ergibt etwa das 80- bis 270-Fache. Einzelne große Ausbrüche ändern das langfristige Verhältnis nicht. Vulkanische Schwefeldioxide können nach großen Eruptionen zeitweilig abkühlend wirken; CO₂ und SO₂ sind zu unterscheiden.

Gerundete Schätzungen mit unterschiedlichen zeitlichen Bezugsgrundlagen. 35 Gt ist im USGS-Text eine damalige Projektion für 2010, keine aktuelle Emissionszahl und keine nachträgliche präzise Messung. CO₂ und SO₂ nicht verwechseln.
Datenstand: Historischer USGS-Vergleich: anthropogene Projektion für 2010
So wurde gerechnet
35 / 0,44 ≈ 79,5 und 35 / 0,13 ≈ 269,2. Historischer Vergleich in Gt CO₂ pro Jahr; keine aktuelle Emissionsbilanz.
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Quellen zu diesem Beitrag
Abgeglichen am 20.10.2026. Quellen öffnen die Originalwebsite in einem neuen Tab.Bildnachweis
Kīlauea am 22. Mai 2018, ASTER/Terra in Falschfarben: Vegetation rot, thermisch erfasste Lava gelb. Kein Foto von CO₂. NASA/METI/AIST/Japan Space Systems, and U.S./Japan ASTER Science Team · NASA-Nutzungsrichtlinien · Webfassung, ggf. Ausschnitt.
